Formhärteverfahren für Rohrprofile

// Automotive // Fertigungstechnik // Maschinen- und Anlagenbau // Maschinenbau
Ref-Nr: 16938

Einleitung / Abstract

Neben den ersten Anwendungen von pressgehärteten Türaufprallträgern gibt es zunehmende Bestrebungen, auch rohrförmige Fahrwerkkomponenten aus (partiell) pressgehärtetem Stahl einzusetzen. Die erfindungsgemäße Technologie dient zur konduktiven Widerstandserwärmung von Rohrhalbzeugen für das Warmumformen bzw. Presshärten.

Hintergrund

Lösung

Die erfindungsgemäße Technologie beinhaltet ein Erwärmungsverfahren für Rohre bzw. bereits kalt vorgeformte Rohrhalbzeuge für das anschließende Warmumformen – z.B. auch mittels Innenhochdruckumformen. Der Energieeintrag erfolgt mithilfe von konduktiver Widerstandserwärmung direkt im Werkstück, was von sehr geringen Erwärmungszeiten und Energiebedarfen geprägt ist. Die Anordnung der Elektroden kann dabei sowohl an den Stirnseiten eines Rohres als auch auf dessen Umfang erfolgen, sodass auch eine segmentweise bzw. partielle Erwärmung möglich ist. Demzufolge können lokale Hochfestigkeitsbereiche erzeugt werden, was das Crashverhalten des Fahrzeugs potenziell verbessern kann.

Vorteile

Kurze Aufheizzeiten (gegenüber der konventionellen Ofentechnik) Segmentweise Erwärmung von Rohrhalbzeugen möglich („tailored heating“) Werkzeugnahe Installation der konduktiven Erwärmungsvorrichtung und einfache elektrische Verschaltungsmöglichkeiten für „tailored heating“ möglich

Anwendungsbereiche

Das Anwendungsgebiet ist die konduktive Widerstandserwärmung von Rohrhalbzeugen für das Warmumformen bzw. das Presshärten.

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