Wo kann man Patente verkaufen? Plattformen, Käufer und der Weg zum Patentverkauf

Patent verkaufen: Wo findet man Käufer, was kostet der Verkauf und wie funktioniert er? Erfahren Sie mehr über Plattformen und Patentvermarktung.

Autor: Dr.-Ing. Hanns Kache

INNOLAND Marktplatz für Patente und Erfindungen

 

Ein Patent kann eine technische Erfindung schützen – aber der Schutz allein schafft noch keinen wirtschaftlichen Erfolg. Wer mit einer Erfindung Geld verdienen möchte, muss irgendwann die Frage beantworten, wie aus dem Schutzrecht ein konkreter wirtschaftlicher Nutzen entsteht. Unmittelbar damit verbunden ist die Herausforderung, überhaupt einen geeigneten Marktplatz für patentierte Erfindungen zu finden.

Eine häufige Suchanfrage lautet deshalb: „Wo kann man Patente verkaufen?“

Die Möglichkeiten sind vielfältiger, als viele Erfinderinnen und Erfinder zunächst vermuten. Ein Patent kann direkt an ein Unternehmen verkauft, über eine spezialisierte Plattform angeboten oder im Rahmen einer professionellen Patentvermarktung gezielt potenziellen Käufern vorgestellt werden. Außerdem kommt nicht immer nur ein Verkauf infrage: Auch eine Lizenzierung oder eine Entwicklungskooperation kann ein sinnvoller Weg sein.

Doch welcher Weg passt zur eigenen Erfindung? Wie findet man Unternehmen, die tatsächlich Interesse an der Technologie haben? Was ist ein Patent wert und mit welchen Kosten muss man beim Patentverkauf rechnen?

In diesem Beitrag erfahren Sie, wo Sie ein Patent anbieten können, wie der Verkauf grundsätzlich funktioniert und worauf es bei der Suche nach geeigneten Käufern ankommt. Spoiler: Wenn Sie Ihre Technologie konkret potenziellen Verwertungspartnern vorstellen möchten, bietet die EZN-Matching-Plattform INNOLAND® dafür eine hervorragende Möglichkeit.

 

Kann ein Patent verkauft werden?

Ja, ein Patent kann an einen Dritten übertragen und damit auch verkauft werden. Sinngemäß können nach § 15 des deutschen Patentgesetzes das Recht auf das Patent, der Anspruch auf Erteilung und das Recht aus dem Patent ganz oder teilweise auf andere übertragen werden. Ebenso können entsprechende Rechte Gegenstand einer ausschließlichen oder nicht ausschließlichen Lizenz sein.

Für Patentinhaber bedeutet das: Sie müssen eine Erfindung nicht zwangsläufig selbst herstellen, vermarkten oder ein eigenes Unternehmen darum aufbauen.

Ein Unternehmen kann beispielsweise die Patentrechte vollständig erwerben und die Technologie anschließend selbst in seine Produkte oder Produktionsprozesse integrieren. Alternativ kann der Patentinhaber einem Unternehmen bestimmte Nutzungsrechte einräumen und dafür eine Lizenzvergütung erhalten.

Damit gibt es bereits bei der grundsätzlichen Entscheidung zwei unterschiedliche Wege:

  • Patent verkaufen: Die entsprechenden Rechte werden auf einen Käufer übertragen.
  • Patent lizenzieren: Der Patentinhaber behält seine Rechte und erlaubt einem anderen Unternehmen die Nutzung der Technologie unter vertraglich festgelegten Bedingungen.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der Erfindung, dem Markt, den eigenen Zielen und dem Interesse potenzieller Partner ab.

 

Wo kann man Patente verkaufen?

Wer ein Patent verkaufen möchte, hat grundsätzlich mehrere Möglichkeiten. Die entscheidende Frage ist dabei nicht nur, wo ein Patent veröffentlicht werden kann, sondern wo die richtigen Unternehmen erreicht werden.

 

1. Das Patent direkt Unternehmen anbieten

Eine Möglichkeit besteht darin, selbst Unternehmen zu identifizieren und diese direkt anzusprechen. Dafür muss zunächst geklärt werden, welche Unternehmen von der Erfindung profitieren könnten. Das können beispielsweise Hersteller, Zulieferer, Technologieunternehmen oder Unternehmen aus angrenzenden Branchen sein.

Besonders interessant sind Unternehmen, die bereits ein Produkt oder Verfahren anbieten, das durch die Erfindung verbessert werden könnte. Aber auch ein Patent, das ursprünglich für einen sehr konkreten Anwendungsfall bestimmt war, kann für einen ganz anderen Markt interessant sein.

Die Herausforderung liegt deshalb weniger darin, eine möglichst lange Liste von Unternehmen zusammenzustellen. Entscheidend ist die Passgenauigkeit. Ein Unternehmen wird sich mit einem Patent eher beschäftigen, wenn bereits aus der ersten Information erkennbar wird, welches Problem die Technologie löst und welchen konkreten Nutzen sie bieten kann. Beispielsweise kann eine Drohne, die zur Auslieferung von Postpaketen entwickelt wurde, auch mit Waffen oder dergleichen ausgestattet werden und somit für den Bereich Defence höchst interessant sein.

 

2. Eine spezialisierte Patentvermarktung nutzen

Wer den Prozess nicht vollständig selbst organisieren möchte, kann auf professionelle Unterstützung zurückgreifen. Das ergibt durchaus Sinn, denn der Verkaufsprozess für ein Patent ist viel umfangreicher, als man zunächst denkt. Eine Patentvermarktung geht über das bloße Anbieten eines Schutzrechts hinaus. Sie sollte insbesondere die Analyse des Marktpotenzials, die Bewertung des Schutzrechts, die Identifikation geeigneter Branchen und Unternehmen, die Aufbereitung der Technologie sowie die Ansprache potenzieller Partner umfassen. Das ist insbesondere dann interessant, wenn die Erfindung technisch erklärungsbedürftig ist oder die Suche nach geeigneten Käufern eine größere Marktkenntnis erfordert.

EZN begleitet solche Prozesse von der Schutzrechtsprüfung über Marktanalyse und Preisfindung bis hin zum Vertragsabschluss. Dabei fließen Erfahrungen aus mehr als 45 Jahren Patentvermarktung und dem Verkauf von Schutzrechten ein.

 

3. Eine Plattform für den Patentverkauf nutzen

Die standardmäßige Veröffentlichung einer Patentanmeldung oder eines Gebrauchsmusters über die Datenbanken der Patentämter ist für die Vermarktung ungeeignet, weil nur der administrative bzw. bibliothekarische Teil und die juristischen Aspekte abgedeckt werden. Für die Patentvermittlung ist daher die Veröffentlichung auf einer spezialisierten Plattform wichtig, die die marketingspezifischen Belange erfüllt. Wer im Internet nach „Patent verkaufen Plattform“ oder einer „Patentbörse“ sucht, findet verschiedene digitale Angebote, über die Schutzrechte und Technologien potenziellen Interessenten präsentiert werden können. Eine solche Möglichkeit ist INNOLAND®, die Matching-Plattform von EZN für patentierte Erfindungen.

Plattform Börse Portal für Patentverkauf

Auf INNOLAND® werden wirtschaftlich und technologisch interessante Technologien von EZN, Unternehmen und Hochschulen präsentiert. Die Angebote können für Lizenzierung, den Kauf der Patentrechte oder eine Entwicklungskooperation vorgesehen sein. Damit richtet sich die Plattform nicht ausschließlich an klassische Patentkäufer. Auch Unternehmen, die nach einer Technologie für ein eigenes Produkt, einen neuen Geschäftsbereich oder eine Kooperation suchen, können passende Angebote entdecken. Die Angebote werden von EZN nicht „blind eingestellt“, sondern vorab geprüft – insbesondere der wirtschaftlichen und schutzrechtlichen Belange.

Das Patentportfolio auf INNOLAND® umfasst ein einzigartiges Portfolio. Dazu zählen innovative Technologien aus der universitären Forschung, aus Unternehmen und von höchst kreativen privaten Erfindern. Dabei werden nahezu alle technischen Bereiche abgedeckt – eine Einschränkung auf spezielle Branchen besteht nicht. Die Suche erfolgt über eine klar gegliederte Eingabemaske und ist ohne die Einrichtung eines Benutzerkontos möglich. Alle Angebote sind strukturiert aufbereitet, übersichtlich dargestellt und weltweit auffindbar. Für potenzielle Käufer, Lizenznehmer und Interessierte ist eine direkte Kontaktaufnahme mit einem EZN-Mitarbeiter möglich, der bei technischen oder wirtschaftlichen Fragen weiterhelfen kann – was gerade für den Patentinhaber eine große Erleichterung ist.

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4. Netzwerke, Messen und Branchenkontakte

Nicht jede erfolgreiche Patentverwertung beginnt online. Gerade bei erklärungsbedürftigen Technologien können persönliche Kontakte eine wichtige Rolle spielen. Fachmessen (z.B. Hannover Messe Industrie, Agritechnica), Branchenveranstaltungen, Hochschulnetzwerke, Unternehmensnetzwerke oder bestehende Kontakte zu Industriepartnern können Türen zu potenziellen Interessenten öffnen. Für die Auswahl geeigneter Kontakte gilt allerdings dasselbe wie bei der direkten Unternehmensansprache: Nicht die Anzahl der Kontakte entscheidet, sondern deren tatsächliche Relevanz für die Technologie.

 

Wer kauft Patente?

Die Frage „Wer kauft Patente?“ lässt sich nicht mit einer bestimmten Käufergruppe beantworten. Das Spektrum der Patentkäufer ist breit gefächert. Potenzielle Interessenten können beispielsweise sein:

  • etablierte Unternehmen,
  • Hersteller und Zulieferer,
  • Technologieunternehmen,
  • Start-ups,
  • Unternehmen aus angrenzenden Branchen,
  • strategische Partner,
  • Forschungseinrichtungen oder
  • Unternehmen, die ihr bestehendes Patentportfolio erweitern möchten.

Entscheidend für eine Nutzung bzw. Verwertung von Patenten ist der wirtschaftliche Anwendungsfall. Ein Unternehmen kauft ein Patent normalerweise nicht allein deshalb, weil die Erfindung technisch interessant ist. Es muss einen Grund geben, warum die Technologie für das eigene Geschäft relevant sein könnte. Das kann beispielsweise eine neue Produktmöglichkeit, eine Kostenersparnis, eine technische Verbesserung oder der Zugang zu einem neuen Markt sein.

Deshalb sollte die Patentvermarktung immer von der Frage ausgehen:

Welches konkrete Problem kann diese Erfindung für einen potenziellen Partner lösen?

 

Was ist ein Patent wert?

Wer sein Patent verkaufen möchte, stellt sich meist relativ schnell die Frage nach dem möglichen Verkaufspreis. Eine einfache Formel gibt es dafür nicht. Der wirtschaftliche Wert eines Patents hängt nicht allein davon ab, wie viel Geld die Anmeldung und Entwicklung gekostet hat. Entscheidend ist vielmehr, welches wirtschaftliche Potenzial hinter der geschützten Technologie steckt. Eine Patentbewertung kann deshalb unter anderem folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Technisches Potenzial: Wie relevant ist die technische Lösung und welche Vorteile bietet sie gegenüber bekannten Lösungen?
  • Schutzrechtslage: Wie umfangreich ist der Schutz und wie gut lässt sich die Technologie gegenüber Wettbewerbern abgrenzen?
  • Markt: Wie groß ist der relevante Markt und wie entwickelt er sich?
  • Wettbewerb: Welche alternativen Technologien und Lösungen existieren bereits?
  • Anwendungsmöglichkeiten: Kann die Erfindung nur für eine konkrete Anwendung genutzt werden oder gibt es weitere interessante Einsatzgebiete?
  • Entwicklungsstand: Wie weit ist die Technologie bereits entwickelt und erprobt?
  • Wirtschaftlicher Nutzen: Welche zusätzlichen Umsätze, Einsparungen oder strategischen Vorteile könnte ein Unternehmen mit der Technologie erzielen?

Aus unserer Sicht umfasst die Patentbewertung eine monetäre Bewertung von Patentanmeldungen, Patenten und Schutzrechtsportfolios, bei der der kommerzielle Nutzen der entsprechenden immateriellen Vermögenswerte (Intangible Assets) betrachtet wird. Als Bewertungsmethode können der SIGNO-Standard für das Gutachten „Patentwert“ und ein Vorgehen nach DIN 77100 aber auch individuell vereinbarte Methoden angewendet werden. In der Regel ist die Bewertung eine Art „Augenblickaufnahme“ bzw. eine Analyse zu einem festgelegten Stichtag, die sich anhand tatsächlicher vorliegender Zahlen oder getroffener Annahmen bzw. Prognosen ergibt.

 

Patent verkaufen oder lizenzieren?

Der vollständige Verkauf ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Für die Vermarktung von Schutzrechten ist auch die Vergabe von Lizenzen eine vielversprechende Option. Bei einer Lizenzierung bleibt der Patentinhaber Eigentümer des Schutzrechts. Ein anderes Unternehmen erhält dagegen das Recht, die patentierte Technologie unter bestimmten Bedingungen zu nutzen. Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn der Patentinhaber langfristig an der wirtschaftlichen Nutzung beteiligt bleiben möchte oder wenn mehrere Unternehmen als Lizenznehmer infrage kommen.

Beim Verkauf wird das Schutzrecht dagegen vollständig übertragen. Der Patentinhaber erhält dafür eine vereinbarte, meist entgeltliche Gegenleistung und gibt all seine Rechte – auch das zur innerbetrieblichen Eigennutzung – ab.

Welche Variante besser geeignet ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Die Entscheidung sollte unter anderem davon abhängen, welche Unternehmen als potenzielle Partner identifiziert werden können, wie groß deren Interesse an der Technologie ist und welche wirtschaftlichen Ziele der Patentinhaber verfolgt. Die Übertragung von Patentrechten als auch die ausschließliche und nicht ausschließliche Lizenzierung sollten prinzipiell in einem schriftlichen Vertrag geregelt werden – von rein mündlichen Vereinbarungen raten wir ab.

 

Wie funktioniert der Verkauf eines Patentes?

Der Verkauf eines Patentes lässt sich vereinfacht in mehrere Phasen unterteilen:

  1. Schutzrecht prüfen

Zunächst sollte klar sein, welches Schutzrecht vorhanden ist, wer Inhaber ist und welchen geografischen Umfang der Schutz besitzt. Auch bestehende Lizenzen oder andere vertragliche Verpflichtungen können für die spätere Verwertung relevant sein.

  1. Technologie und Markt analysieren

Danach wird betrachtet, welche Anwendungsmöglichkeiten und Märkte für die Erfindung infrage kommen. Hier kann sich zeigen, dass die Technologie für andere Branchen interessant ist als ursprünglich angenommen.

  1. Potenzielle Käufer identifizieren

Auf Grundlage der technischen und wirtschaftlichen Eigenschaften werden Unternehmen gesucht, für die die Technologie relevant sein könnte. Dieser Schritt ist für den späteren Erfolg besonders wichtig. Eine große Zahl unpassender Kontakte ersetzt keine gezielte Auswahl.

  1. Technologie professionell aufbereiten

Ein potenzieller Interessent muss die wesentlichen Eigenschaften der Erfindung verstehen können, ohne dass dabei unnötig sensible Informationen öffentlich gemacht werden. Dazu können beispielsweise Technologie-Exposees eingesetzt werden.

  1. Interessenten ansprechen

Jetzt beginnen die eigentliche Vermarktung und Überzeugungsarbeit. Möglich sind beispielsweise die direkte Ansprache von Unternehmen, persönliche Netzwerke, und Veranstaltungen. Um das Patentangebot international sichtbar zu machen, empfiehlt sich eine Veröffentlichung über eine Matching-Plattform wie INNOLAND®.

  1. Gespräche und Prüfung

Zeigt ein Unternehmen Interesse, folgen in der Regel weiterführende Gespräche. Dabei können technische, wirtschaftliche und rechtliche Fragen geklärt werden.

  1. Vertragliche Vereinbarung

Am Ende kann – abhängig vom Ergebnis der Gespräche – ein Kaufvertrag, Lizenzvertrag oder eine Vereinbarung über eine Entwicklungskooperation stehen.

Der Patentverkauf ist somit kein einzelner Vorgang, sondern ein Prozess, der von der Ausgangssituation der Erfindung bis zur konkreten Vereinbarung reicht.

 

Warum reicht es nicht, ein Patent einfach online zu stellen?

Ein Patent online anzubieten, ist technisch relativ einfach – prinzipiell bräuchte nur die Patentschrift als PDF oder Text in eine Webseite oder Datenbank integriert werden. Jedoch muss ein potenzieller Käufer die Technologie erst einmal finden, verstehen und einen wirtschaftlichen Nutzen darin erkennen. Genau deshalb sollte ein Technologieangebot nicht nur aus der Information bestehen, dass ein bestimmtes Patent existiert. Ein Negativbeispiel ist eine einfache Liste mit Titel der Erfindung und Link zur Patentschrift. Entscheidend sind beispielsweise eine kurze und prägnante Beschreibung des zugrunde liegenden Problems, des Lösungsansatzes, des Nutzens, möglicher Anwendungsfelder und des Entwicklungsstands (TRL, Technology Readiness Level).

INNOLAND strukturiert Technologieangebote entsprechend nach solchen Informationen. Zu den Bestandteilen der dort veröffentlichten Exposees gehören unter anderem Anwendungsgebiet, Stand der Technik, bisherige Probleme, Lösungsansatz, Nutzen und Vorteile sowie Entwicklungsstand und gewünschte Form der Verwertung.

Damit wird aus der reinen Information „Patent zu verkaufen“ ein Technologieangebot, das einem potenziellen Partner eine erste Einschätzung und eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht.

 

Wo können Sie Ihr Patent potenziellen Käufern anbieten?

Wenn Sie Ihr Patent zu verkaufen haben und nach einer geeigneten Möglichkeit suchen, können Sie Ihre Technologie über verschiedene Wege vermarkten. Eine Option ist INNOLAND® von EZN. Die Plattform bringt Technologieangebote mit potenziellen Verwertungspartnern zusammen und macht diese national und international sichtbar. Neben dem Kauf von Patentrechten können auch Lizenzierungen und Entwicklungskooperationen Gegenstand der Angebote sein.

Damit eignet sich INNOLAND® insbesondere für Patentinhaber, die ihre Technologie sichtbar machen und potenzielle Unternehmen auf ihre Erfindung aufmerksam machen möchten.

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Wenn Sie dagegen Unterstützung bei der gesamten Vermarktungsstrategie benötigen, kann eine professionelle Patentvermarktung sinnvoll sein. EZN begleitet entsprechende Projekte unter anderem mit Marktanalysen, Preisfindung, Vermarktungsunterlagen und der Suche nach potenziellen Verwertungspartnern.

 

FAQ: Häufige Fragen zum Verkauf von Patenten

1. Kann ein Patent verkauft werden?

Ja. Patentrechte können grundsätzlich ganz oder teilweise auf andere übertragen werden. Alternativ können Nutzungsrechte über eine Lizenz eingeräumt werden. Die Konditionen sind grundsätzlich im Einzelfall zu verhandeln und sollten in einem Vertrag schriftlich festgehalten werden.

 

2. Wie funktioniert der Verkauf eines Patentes?

Zunächst werden Schutzrecht und Technologie geprüft. Anschließend werden Markt und mögliche Anwendungsbereiche analysiert, potenzielle Käufer identifiziert und die Technologie für die Vermarktung aufbereitet. Danach werden Interessenten angesprochen und bei konkretem Interesse technische, wirtschaftliche und rechtliche Fragen geklärt. Am Ende kann ein Kaufvertrag stehen.

 

3. Wie viel kostet es, ein Patent zu verkaufen?

Die Kosten eines Patentverkaufs hängen davon ab, wie der Verkauf organisiert wird. Wer ausschließlich selbst nach Käufern sucht, hat andere Kosten als jemand, der eine professionelle Patentvermarktung mit Marktanalyse, Bewertung, Exposee-Erstellung und direkter Interessentenansprache beauftragt. Eine pauschale Aussage zu den Kosten eines Patentverkaufs ist daher nicht möglich.

 

4. Kann man mit Patenten Geld verdienen?

Ja. Ein Patent kann beispielsweise durch einen Verkauf, eine Lizenzierung oder die eigene wirtschaftliche Nutzung der geschützten Technologie monetarisiert werden. Wie hoch die Einnahmen ausfallen können, hängt unter anderem vom Marktpotenzial, der Schutzrechtsposition, dem Entwicklungsstand und dem wirtschaftlichen Nutzen der Technologie ab. Eine Garantie, dass ein Patent zu Einnahmen führt, gibt es aber nicht.

 

5. Wo findet man Käufer für ein Patent?

Potenzielle Käufer können über direkte Unternehmensansprache, Branchenkontakte, Netzwerke, Messen und spezialisierte Plattformen gefunden werden. Eine Möglichkeit ist die EZN-Matching-Plattform INNOLAND®, auf der Technologien für potenzielle Käufer, Lizenznehmer und Kooperationspartner sichtbar gemacht werden.

 

6. Was ist eine Patentbörse?

Eine Patentbörse ist eine Plattform bzw. ein Portal, auf der Patente oder Technologien potenziellen Interessenten angeboten werden. Man spricht daher auch von Patentverkaufsplattformen oder Patentvermittlungsportalen. Allerdings ist die reine Veröffentlichung eines Patents über derartige Online-Systeme noch keine finale Vermarktungsmaßnahme. Entscheidend ist, ob relevante Unternehmen erreicht werden und den wirtschaftlichen Nutzen der Technologie erkennen. Gelingt dies nicht, sind weitere aktive Vermarktungsmaßnahmen – wie z.B. eine Direktansprache – sinnvoll.

 

7. Was beeinflusst den Preis eines Patents?

Eine Rolle spielen unter anderem die Schutzrechtslage, der Entwicklungsstand, die technische Qualität, mögliche Anwendungsfelder, das Marktpotenzial, die Wettbewerbssituation und der wirtschaftliche Nutzen für potenzielle Anwender.

 

8. Muss ich mein Patent verkaufen oder kann ich es auch lizenzieren?

Ein Verkauf ist nicht zwingend erforderlich. Rechtlich sind auch ausschließliche und nicht ausschließliche Lizenzen möglich. Bei einer Lizenzierung bleibt der Patentinhaber grundsätzlich Eigentümer des Schutzrechts und räumt einem anderen Unternehmen bestimmte Nutzungsrechte ein.

 

Sie möchten Ihr Patent verkaufen?

Wenn Sie ein Patent zu verkaufen haben, beginnt die eigentliche Arbeit meist nicht mit dem Verkauf selbst, sondern mit der Frage, welche Unternehmen einen konkreten Nutzen aus Ihrer Technologie ziehen könnten.

INNOLAND bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Technologie gegenüber potenziellen Verwertungspartnern sichtbar zu machen. Auf der Plattform finden innovative Unternehmen, Startups und weitere Interessenten Technologien, die für einen Kauf, eine Lizenzierung oder eine Entwicklungskooperation infrage kommen.

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Wenn Sie nicht nur eine Plattform für die Veröffentlichung suchen, sondern Unterstützung bei der strategischen Patentvermarktung, können Sie sich direkt an die Vermarktungsexperten von EZN wenden.

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Haftungsausschluss

Die in diesem Beitrag veröffentlichten Inhalte wurden sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann dennoch nicht übernommen werden. Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise und keine Rechtsberatung. Über die Patentfähigkeit und den Rechtsbestand einer Patentanmeldung und eines Gebrauchsmusters im amtlichen Sinne entscheiden grundsätzlich die Patentämter (z. B. DPMA und EPA). Eine Haftung für Handlungen, die aufgrund der Beitragsinhalte vorgenommen oder unterlassen werden, ist deshalb im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

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