Was professionelle Patent-Seminare und IP-Workshops auszeichnet

 

Einleitung

Patent-Seminare und Workshops bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, praxisrelevantes Wissen rund um Patentanmeldungen und Intellectual Property (IP) aufzubauen und zu stärken. EZN wurde 1981 unter der Führung der Fraunhofer Gesellschaft gegründet und hat seitdem über 8.000 Patentanmeldungen begleitet. Wir geben unser Wissen weiter und richten unsere Fortbildungen stets am tatsächlichen Bedarf der Teilnehmer aus. Die von Experten vermittelten Schulungsinhalte helfen Ihnen, im Tagesgeschäft und in speziellen Situationen die richtigen Schritte einzuleiten, Fehler zu vermeiden und Kosten zu sparen. In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Warum Schutzrechte eine zentrale Rolle spielen
  • In welchen Situationen das Wissen aus Patent-Seminaren unverzichtbar ist
  • Welche Schulungsinhalte eine solide Basis für den souveränen Umgang mit Patentenanmeldungen bilden
  • Wie Sie von Patentschulungen besonders profitieren
  • Vorteile der Patent-Fortbildungsformate: Seminar und Workshop
  • Präsenz- oder Online-Patentseminar? Was ist besser?
  • Kosten und Preise für Patent-Seminare

 

Die zentrale Rolle von Schutzrechten

Zu den gewerblichen Schutzrechten zählen Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Sie bieten eine der ganz wenigen rechtlichen Möglichkeiten, Erfindungen bzw. geistiges Eigentum zu schützen und exklusiv zu nutzen. Gerade für technologiebasierte Unternehmen oder Gründungen bilden diese Schutzrechte oftmals die Geschäftsgrundlage. Auch wenn Sie nicht beabsichtigen, Ihre Entwicklung rechtlich zu schützen, müssen Sie grundsätzlich darauf achten, nicht gegen die Schutzrechte von Wettbewerbern zu verstoßen. Wenn diesbezüglich im Entwicklungsprozess nicht die richtigen Schritte eingeleitet, drohen sehr teure Fehler – im schlimmsten Fall der Verlust von Marktanteilen und sogar Schadenersatzforderungen.

Allerdings wird der Umgang mit Patenten und anderen Schutzrechten oft als kompliziert, langwierig und teuer empfunden und rückt im Tagesgeschäft leider oft in den Hintergrund. Tatsächlich muss man nicht über das Expertenwissen eines Patentanwalts und ein nahezu unerschöpfliches Budget verfügen, um schutzrechtsspezifische Belange souverän zu managen. Für das Treffen grundlegender Entscheidungen und die Einleitung nötiger bzw. sinnvoller Schritte ist in der Praxis oftmals schon ein solides Basiswissen ausreichend – spezielles Fachwissen ist grundsätzlich situationsspezifisch erforderlich.

 

 

In diesen Situationen ist das Wissen aus Patent-Seminaren unverzichtbar

Bis heute halten sich leider viele Vorurteile und Irrtümer, die neben fehlendem Basiswissen zu Fehlentscheidungen führen. In der Praxis hat es sich daher bewährt, zunächst ein Grundverständnis für gewerbliche Schutzrechte aufzubauen, um die einzelnen Schritte im Patentmanagement nachvollziehen zu können und spezifische Maßnahmen mit Augenmaß einleiten zu können. Durch den Blick auf das große Ganze können die einzelnen Schritte eingeordnet werden und grobe Fehler vermieden werden.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von dem Wissen aus Patent-Seminaren und IP-Workshops, wenn im firmeninternen Entwicklungsprozess die Entscheidung getroffen werden muss, ob Patente oder Gebrauchsmuster angemeldet werden sollen. Prüfungsschema, etwaige Kosten und der korrekte Umgang im Rahmen des Arbeitnehmererfindergesetzes sind klar und das Patentmanagement kann effizient umgesetzt werden. Gerade die korrekte Weichenstellung am Anfang ist wichtig, um auch zukünftig das volle Potenzial – wie z. B. Nachanmeldungen im Ausland – nutzen zu können.

Für Startups und Gründer sind Schutzrechte wichtige Assets. In Patent-Workshops können Sie spielerisch lernen, wie eine sinnvolle Patentierungsstrategie aussieht, um potenzielle Investoren im Rahmen der Einwerbung von Venture Capital (VC) zu überzeugen. Auch gilt es, durch das erlernte Wissen keine gravierenden Fehler zu machen, wie z.B. eine Vorveröffentlichung der Erfindung im Rahmen eines Pitchs, die die Erteilung einer späteren Patentanmeldung quasi unmöglich macht. Startups lernen auch, zu welchen Zeitpunkten eine Freedom-to-Operate-Recherche bzw. Analyse sinnvoll oder unumgänglich ist und wie ihr Mindset in Bezug auf IP gestaltet sein sollte, um die geplanten Wachstums- und Finanzierungsziele zu erreichen. Worauf es hierbei genau ankommt, können wir auf Bais unserer Gutachtertätigkeit vermitteln. Mit unseren Patent-Gutachten haben schon zahlreiche Startups Finanzierungen im fünf- bis siebenstelligen Euro-Bereich erhalten.

Für Hochschulen, Universitäten und andere Forschungsinstitute ist das Wissen aus Patent-Seminaren wichtig, um Erfindungsmeldungen im Hinblick auf das Arbeitnehmererfindergesetz, die Einwerbung von Drittmitteln und die Verwertung von Diensterfindungen im Rahmen von Lizenzierungen an die Industrie und Ausgründungen (Spin-offs) zielorientiert zu managen. Insbesondere in Situationen, in denen entschieden werden muss, ob bzw. inwiefern kostenintensive internationale Anmeldungen eingeleitet werden sollten, ist einschlägiges Praxiswissen Gold wert. Auch bei Vertragsverhandlungen mit potenziellen Verwertungspartnern ist es hilfreich, zu wissen, unter welchen Voraussetzungen eine lukrative Lizenzierung oder ein Verkauf der Schutzrechte möglich ist und um welche Fallen ein weiter Bogen gemacht werden sollte. Wir können hierbei auf einen großen Erfahrungsschatz auf Basis unserer über 10-jährigen Tätigkeit als Patentverwertungsagentur für Hochschulen (u.a. TU Braunschweig und Leibniz Universität Hannover) zurückgreifen.

 

Diese Schulungsinhalte bilden eine solide Basis für den souveränen Umgang mit Patentenanmeldungen

Wie bereits oben im Text beschreiben, ist ein praxistaugliches Grundlagenwissen eine gute Basis, um im komplexen Umfeld des Patentwesens stets den Überblick zu behalten und besonnen und fundiert zu handeln. Um dieses Ziel zu erreichen, gehen unsere Experten im Rahmen der Patent-Schulungen auf folgende Themengebiete ein:

  • Sensibilisierung in Bezug auf IP („Awareness“): Was macht Intellectual Property aus? Was muss grundsätzlich beachtet werden und wie ist dieses Thema im unternehmerischen Kontext auf Basis aktueller Trends einzuordnen?
  • Grundlagen zum Umgang mit Patenten, Gebrauchsmustern, Marken und Designs: Was zeichnet diese Schutzrechte aus? Worin bestehen die Vor- und Nachteile?
  • Umgang mit Diensterfindungen bzw. Erfindungsmeldungen: Was muss grundsätzlich im Rahmen des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen (ArbnErfG) beachtet werden?
  • Patentrecherche und IP-Analyse: Wie funktioniert die Suche nach ähnlichen Technologien in Patentdatenbanken und welche Recherchestrategien gibt es?
  • Schutzrechtsstrategien: Wie meldet man Patente und Gebrauchsmuster an? Wie funktionieren internationale Schutzrechtsanmeldungen und welche Kosten sind zu erwarten?
  • Patentmanagement: Welche elementaren Fristen müssen beachtet werden, um den Schutz nicht zu verlieren?
  • Umgang mit IP im Rahmen von Unternehmensgründungen: Welche Regelungen sollten frühzeitig bestehen? Wie lässt sich ein für Startups sinnvolles Schutzrechtsportfolio aufbauen?
  • Vermarktung und Verwertung von Schutzrechten: Welche grundsätzlichen Arten der Patentverwertung bestehen? Was ist bei Lizenzierungen und Verkäufen zwingend zu beachten, um einen lukrativen Vertrag abzuschließen?
  • Fördermittel für die Schutzrechtsanmeldung: Welche Patentförderprogramme gibt es? Welche Zuschüsse bieten sie und wie läuft die Beantragung ab?
  • Aufbau und Verbesserung interner Innovationsprozesse mit integriertem Ideen- und Schutzrechtsmanagement: Wie lässt sich ein ganzheitlicher und zielwirksamer Habitus realisieren und was ist für eine zielwirksame Prozessimplementierung erforderlich?

Zu den o.g. Themengebieten informieren wir auch im Rahmen unserer Partnerschaft im „Patentinformationszentrum Niedersachsen“ und als Teil des vom Deutschen Patent- und Markenamt anerkannten Netzwerks. Seit 2021 ist EZN in das PATLIB 2.0-Projekt des Europäischen Patentamts eng eingebunden und führt auch hier Schulungen durch, insbesondere zum Technologietransfer (auch in englischer Sprache).

 

EZN Patentseminare Schulungen Weiterbildungen

 

Unser Patent-Crashkurs „PATENTE intensiv“ als Einstieg

Unser eintägiges als Crashkurs konzipiertes Grundlagenseminar „PATENTE intensiv“ ist sowohl für Teilnehmer mit ersten Erfahrungen als auch für absolute Einsteiger ohne jegliche Vorkenntnisse konzipiert und beinhaltet folgende Punkte:

  • Essenzielle Grundlagen zum Thema Intellectual Property (IP)
  • Identifikation von patentrelevanten Technologien
  • Wie Patentanmeldungen funktionieren und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen
  • Wirkungsvolle Patent- und Schutzrechtsstrategien
  • Eigenes Patentportfolio entwickeln und managen
  • Schutzrechte clever vermarkten und monetarisieren
  • Korrekte Handhabung von Diensterfindungen
  • Umgang mit Patenten des Wettbewerbs
  • Fehler und Kostenfallen vermeiden

Dieses Patent-Seminar ist prinzipiell geeignet für: Geschäftsführer, Team-Leiter, Mitarbeiter aus den Abteilungen: Forschung und Entwicklung (FuE), Produkt- und Innovationsmanagement – vorrangig aus kleinen und mittleren Unternehmen, die innovative Technologien entwickeln, herstellen und verkaufen. Ebenfalls willkommen sind Freiberufler, Selbständige, Gründer und Interessierte aus dem gesamten Technologiesektor. Detaillierte Information zu den spezifischen Inhalten, zur Anmeldung und den Preisen schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage per E-Mail zu.

Auf dem Grundlagenwissend aufbauend haben sich Workshops zu spezifischen Themengebieten bewährt, wie z. B. Patentrechercheschulungen.

 

Wie Sie von Patentschulungen besonders profitieren

Damit sich Patentschulungen für Sie besonders lohnen, sollten Sie in einem ersten Schritt ermitteln, welche Wissensbedarfe im Tagesgeschäft bestehen und in welchen Bereichen Sie Potenzial erschließen möchten. Darauf aufbauend kann ein entsprechendes Seminar ausgewählt werden. Es ist auch ratsam, spezielle Fragen schon im Vorfeld einer Veranstaltung zu notieren, die dann später z. B. in Fragerunden „live“ erörtert werden können.

Wir achten darauf, dass unsere Referenten in den jeweiligen Fachgebieten einschlägige Erfahrung aus der Praxis aufweisen. Seit 1981 haben wir im Rahmen unserer Tätigkeit für Unternehmen, Hochschulen und Gründer sowohl in den verschiedensten patentspezifischen Vorgängen als auch in den unterschiedlichsten technischen und wirtschaftlichen Bereichen einen sehr großen Erfahrungsschatz aufgebaut, von dem Sie im Rahmen unserer Patent-Seminare und Patent-Workshops profitieren können. Wir konzentrieren uns nicht auf rein juristische Fachthemen, sondern vermitteln sowohl die spezifischen Themen als auch die generalistischen Zusammenhänge in einer klaren nachvollziehbaren Art und Weise. Wir verklausulieren nicht, sondern vermitteln die Inhalte verständlich, so dass diese auch für fachliche Laien zugänglich werden.

Falls Sie bereits an einem Patent-Seminar teilgenommen haben: Es kann sich auch lohnen, in regelmäßigen Abständen inhaltsähnliche Patent-Seminare zu besuchen, um zu prüfen, ob man noch auf dem aktuellen Stand ist oder ob sich etwas im Patentwesen geändert hat, was ggf. einen direkten Einfluss auf die eigene Tätigkeit oder das Geschäftsumfeld hat.

 

Vorteile der Patent-Fortbildungsformate: Seminar und Workshop

Die Begriffe Seminar und Workshop werden umgangssprachlich oft synonym benutzt und verwechselt. Unter einen Patent-Seminar verstehen wir eine eher klassische Schulung, bei der die Inhalte in Form einer strukturierten Präsentation durch Referenten vermittelt werden. Als Patent-Workshop bezeichnen wir Formate, bei denen es sich eher um eine moderierte Schulung handelt und die Teilnehmer sich das Wissen z. B. im Rahmen kleiner Gruppenübungen selbständig erarbeiten. Prinzipiell sind Seminare gut geeignet, wenn große Wissensmengen in relativ kurzer Zeit vermittelt werden. Workshops werden in der Regel als „geselliger“ wahrgenommen und die Aneignung erster Erfahrungen steht hier im Vordergrund – wie z. B. praktische Übungsaufgaben zur Patentrecherche, die vor Ort am Computer durchgeführt werden. Hybride Schulungsformate – also Kombinationen aus Seminar und Workshop – eignen sich in der Regel besonders gut, wenn die Patent-Fortbildung über einen längeren Zeitraum (z. B. mehrere Tage oder Monate) andauert.

 

Präsenz- oder Online-Patentseminar?

Präsenz- und Online-Formate sind grundsätzlich für Patent-Schulungen nutzbar und etabliert. Veranstaltungen vor Ort haben den Vorteil, dass sich die Teilnehmer konzentriert (ohne Ablenkung) dem Thema widmen und den persönlichen Austausch nutzen können. Auch Patent-Workshops sind in Präsenz lebendiger. Online-Seminare sind aufgrund der Ortsunabhängigkeit und Flexibilität vorteilhaft, wenn z. B. zeitlich kürzere Lerneinheiten vorgesehen sind, für die eine Anreise mit einem verhältnismäßig hohen Aufwand verbunden wäre. So nutzten wir z. B. für das Patentrecherche-Training (Espacenet), das wir für das Europäisches Patentamt vor einem internationales Publikum durchgeführt haben, Videokonferenzen. Wir haben aber auch schon ein für drei Tage angesetztes Präsenzseminar, für das über 20 Teilnehmer aus ganz Deutschland angereist wären, aufgrund eines Streiks im öffentlichen Personenverkehr kurzfristig als TEAMS-Konferenz durchgeführt.

 

Kosten und Preise für Patent-Seminare

Prinzipiell sind die Seminarpreise abhängig von der Qualität der Schulung, der Qualifikation der Referenten, der Gesamtdauer und dem Catering. Marktübliche Preise für die Teilnahme an kommerziellen Patent-Seminaren bzw. Workshops liegen grundsätzlich zwischen ca. 500 Euro bis 1.500 Euro netto pro Tag und Teilnehmer – ja nach Anbieter. Bei der Kalkulation der gesamten Seminarkosten sind noch weitere Positionen zu berücksichtigen, wie z. B. für die Reise und ggf. Übernachtung.

 

EZN: Professionelle IP-Seminare

Nutzen Sie unseren IP-Seminar-Service! Wir veranstalten regelmäßig Fortbildungen zu bestimmten Themen. Hier finden Sie eine Übersicht zu aktuellen Terminen.

Gerne gestalten wir ein Seminar oder Workshop auch nach Ihren individuellen Wünschen, z. B. als firmeninterne Qualifikation. Setzten Sie sich gerne mit uns über unser Kontaktformular in Verbindung – wir freuen uns auf Ihre Angebotsanfrage!

 

Haftungsausschluss

Die in diesem Beitrag veröffentlichten Inhalte wurden sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann dennoch nicht übernommen werden. Dieser Artikel enthält lediglich allgemeine Hinweise und keine Rechtsberatung. Über die Patentfähigkeit und den Rechtsbestand einer Patentanmeldung und eines Gebrauchsmusters im amtlichen Sinne entscheiden grundsätzlich die Patentämter (z. B. DPMA und EPA). EZN erbringt keine Rechtsberatung. Eine Haftung für Handlungen, die aufgrund der Beitragsinhalte vorgenommen oder unterlassen werden, ist deshalb im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

 

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